Hintergründe zu meinen Caches  

Allgemeines

Rund herum um einen Geocache gibt es meistens eine kleine Geschichte. Die Ausführung geht einem eine gewisse Zeit im Kopf herum. Man wägt verschiedene Dinge miteinander ab. Schließlich geht es an die Realisierung der Ideen.
Im Listing auf der Internetseite ist für diese Geschichten natürlich kein Platz. Hier nun kann der Suchende einiges über die Entstehung und Durchführung meiner ausgelegten Schätze erfahren.
Wer möchte, kann die folgenden Button für seine Listings verwenden.





HTML-Code zum Einbinden ins Listing:



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          MultiCaches           

Ein altes Handwerk auf geocaching.com

Ein altes Handwerk auf opencaching.de

Ein altes Handwerk

Dieses war mein erster Schatz, den ich legen sollte. In Leipzig im Täubchenweg 76-78 befand sich eine Zinngießerei, in der ich einige Jahre gearbeitet habe.
Schräg gegenüber war die Rückseite des Straßenbahnhofs Reudnitz. Heute befindet sich dort ein Supermarkt. Als ich von diesem Umbau erfuhr, habe ich gleich nachgeschaut, ob der alte Gedenkstein zu Ehren der Opfer des ersten Weltkrieges, den die Mitarbeiter des Straßenbahnhofs gestiftet hatten, noch steht.
Gott sei Dank, er stand noch.
Zu diesem Zeitpunkt war ich zwar noch kein Geocacher, jedoch fiel mir dieser Gedenkstein wieder ein, als ich mir später Gedanken über meinen ersten Cache machte.

Ich musste nicht lange überlegen, um eine Querverbindung zwischen der alten Zinngießerei und dem Gedenkstein herzustellen, haben wir doch auch Deckel an Reservistenkrüge angegossen.
Es fehlte allerdings noch ein Versteck für einen Cachebehälter. Da fiel mir ein, dass wir ein paar Schritte in Richtung Stadtzentrum links im Park mitunter unsere Mittagspause verbracht haben. Dort sollte das Versteck sein.

Es war Sommer und ich ging an einem Sonntag früh um 5:00 Uhr in den Park, um eine Halterung für die Dose anzubringen. Mehr will ich hier natürlich aus verständlichen Gründen nicht verraten.

Das Listing ins Netz zu stellen, stellte ich mir allerdings einfacher vor. Bei opencaching.de ging das ja auch problemlos. Lindolf gab mir dann per mail den Tip, dass ich für geocaching.com HTML schreiben müsse.
Als ich das dann auch im Griff hatte, habe ich geduldig auf eine Freischaltung gewartet. Das Gefühl des Wartens auf die erste Freigabe kennt wahrscheinlich jeder Cacher.
Ich habe dann im Herbst, als das Logbuch schon gut gefüllt war, den Schatz der Witwe meines damaligen Meisters Sachsenhauser gezeigt.
Das war ein rührender Moment und wir haben noch lange über diese Zeit gesprochen.

Am 23.03.2009
erhielt ich eine eMail vom 'Tastenmensch', der extra deshalb bei opencaching.de einen Account eingerichtet hat. Mit ihr unterrichtete er mich darüber, dass bei ihm im Hausflur die Dose zum Cache liegt. Außerdem erschien ein Not-found-Log vom Silator, der offenbar die richtige Stelle gefunden hatte, an welcher der Cache jedoch nicht mehr zu finden war. Ich mailte Tastenmensch zurück und wir machten uns einen Treff aus, an dem ich die Dose zurück erhielt.
Ich schaute mir die Gegend etwas gründlicher an und stellte fest, dass Laub zusammengeharkt war. Daraus schloss ich, dass eine gewisse Wahrscheinlichkeit dafür spricht, dass die Dose versehentlich von ihrem angestammten Platz entfernt wurde und nur so herum lag. Offensichtlich wurde sie von einem gutwilligen Menschen mitgenommen und in einem Hausflur deponiert. Wenn sich die Geschichte anders zugetragen hat, so ist das doch letztlich egal. Interessant ist nur die Tatsache, dass 'Ein altes Handwerk' gerettet wurde.

Am 26.03.2009
gehe ich also das Risiko ein und verstecke den Cache nach einigen Wartungsarbeiten mit neuem Logbuch an der gleichen Stelle. Ich bedanke mich ausdrücklich beim Tastenmensch in der Hoffnung, dass der Schatz noch lange erhalten bleibt.

Vielleicht wurde durch die kleine Episode ein neuer GeoCacher für dieses schöne Hobby gewonnen.

Am 30.04.2009
habe ich nach etwas Wartezeit und einem Hinweis vom MichiK feststellen müssen, dass die kleine, runde Dose wieder und jetzt wahrscheinlich endgültig gemuggelt wurde.
Ich habe also mit Uli zusammen einen neuen Standort für das Final gesucht und schließlich auch gefunden.

Am 08.05.2009
wurde nach Änderung des Listings die neue Dose, die vorher etwas präpariert werden musste, mit dem nunmehr dritten Logbuch am neuen Standort deponiert.
Man darf gespannt sein, wie lange dieser Ort bestehen bleiben wird. Ich hoffe natürlich, sehr lange.

Am 30.03.2010
wurde eine neue Dose mit viertem Logbuch, neuem Stift, neuem Hint an neuem Ort deponiert.
Hier folgte ich einer Empfehlung vom weißen Hasen - Danke an dieser Stelle.
Hoffentlich hält die Location länger - aber das hofft man ja eh immer.


Der Gaskandelaber auf geocaching.com

Der Gaskandelaber auf opencaching.de

Der Gaskandelaber

Diese Ecke von Leipzig kenne ich wie meine Westentasche. So sagt man doch, wenn man genau in dieser Ecke den größten Teil seiner Kindheit verbracht hat und zur Schule gegangen ist.
Hier kam aber noch ein Zufall ins Spiel, namentlich der, dass ein Freund mit einigen seiner Fotos an einer Kunstwoche in diesem Stadtviertel teilnehmen wollte.
Das nahm ich zum Anlass, mal wieder den Ort meiner Kindheit und frühen Jugend zu besuchen.
Ich setzte mich im Gasthaus 'Zur Tenne' an einen Tisch an dem schon Leute saßen und kam auch schnell ins Gespräch.
Hier gibt es einen aktiven Bürgerverein, der auch den Gaskandelaber, an dem ich als Kind herumgeklettert bin, restaurieren ließ.
Jetzt noch ein gutes Versteck zu finden, war Ehrensache. Magnetische Dose, Sonntags früh im Halbdunkel einen kleinen Metallbügel installieren und fertig.
Inzwischen wurde die magnetische Dose durch eine etwas kleinere, nicht mehr magnetische ausgewechselt, etwas fummelig, dennoch leicht zu bergen.
Die kleine Dose verschwand im Baum. Ein Besserverstecker hat sie so platziert, dass man sie nicht mehr heraus bekommt.
Neue Dose, neues Logbuch, neuer Stift, neuer Ort fürs Final. Hoffentlich langes Leben!

Am 01.05.2010
erzählte ich beim 10-Jahres-Geburtstagsevent in Leipzig dem LE Surfy und seiner Mutter, der Iliona, vom Unglück des 'Verschwindens' der kleinen Dose samt Logbuch im Baum.
Ja, und was soll ich sagen? Beim Event einen Tag später in Brandis überreichten mir beide die Dose.
Das Logbuch ist gerettet! ALLERBESTEN DANK - eine ganz tolle Sache!


Der wortlose Cache auf geocaching.com

Der wortlose Cache auf opencaching.de

Der wortlose Cache

Es gibt immer einen guten Grund, einen Schatz zu verstecken. Hier waren es gleich drei Gründe.

Der erste Grund
beruht auf einer Begebenheit zum 'Leipziger Glühwichteln' im Dezember des Jahres 2008. Dort erhielt ich vom 'Portitzer' den 'Leipzig Event GeoCoin' mit der Bitte, dafür einen neuen Cache zu verstecken.

Der zweite Grund
geht auf meinen zweiten Log im Cache 'Baileys - zum Geburtstag' vom 'Gerstenzwerg' zurück. Dort ist der zweite Log mit der Bedingung verknüpft, innerhalb der nächsten drei Monate selbst einen Schatz zu verstecken.

Der dritte Grund
betrifft ein Versprechen meiner Tochter Ulrike gegenüber und verbindet sich gleichzeitig mit dem schon lange geplanten Vorhaben meinerseits, einen wortlosen Cache zu verstecken.
Dieser Cache ohne Worte soll ein Gegengewicht zu meinen sonst recht wortreichen Listings darstellen. Wenn jedoch im Listing nichts steht, dann sollte zumindest der Ort und der Behälter reizvoll sein.


Liebe zur Leipz'scher Mundart auf geocaching.com

Liebe zur Leipz'scher Mundart auf opencaching.de

Liebe zur Leipz'scher Mundart

Nach dem 'Wortlosen' nun wieder ein 'Wortreicher' - und dann auch noch in Leipz'scher Mundart - zumindest streckenweise.
Bei den jährlichen Dönerstagsevents zum Gründonnerstag ist ein kleiner Wettbewerb zwischen Dresden und Leipzig entbrannt. Zu welchem Event kommen mehr Besucher?
Ein besonderer Anreiz, zu einem Event zu gehen besteht unter anderem darin, neu ausgelegte Caches zu suchen.
Dann werde ich einen beisteuern. Die Idee ist schon alt - gute Gelegenheit, bevor noch ein anderer drauf kommt ...
Nilos half mir dabei, einen freien Ort auszumachen - Dank dafür noch an dieser Stelle.
Ob jetzt der Reviewer meine Nachricht übersehen hat oder ob es einen anderen Grund dafür gab sofort freizuschalten, das weiß ich nicht.
Auf jeden Fall war ich überrascht als ich sah, dass der Cache seit 10 Minuten published und die Dose noch nicht an ihrem Ort war.
Aber nun los! Schnell alles zusammengepackt und ab zum Final. Als ich die Dose platziert und noch eine Runde gedreht hatte, sah ich den FTF-Jäger. Er gab mir den Stift mit den Worten "Den muss ich noch zurücklegen, jedoch da schauen zwei Rentnermuggel ganz auffällig rüber!"
Ich gab ihm gleich eines der Bücher, welches der Erste und der Zweite bekommen sollte und nahm den Stift an mich.
Die beiden Rentnerinnen schauten wirklich reichlich provozierend und eine von ihnen hielt ein Telefon ans Ohr. Na da gehe ich gleich mal hin und spreche mit ihnen.
Ja, Pustekuchen. "Wir sprechen nur mit der '110' - mit Ihnen nicht!"
Wachsame Leute halt. Ich habe dann gleich auf die Beamten gewartet und ihnen die Dose gezeigt.
Nun hoffe ich, dass das ein gutes Omen für den Cache ist und er ein langes Leben hat.

06.04.2010
Die Hoffnung hat sich leider nicht erfüllt. Ich bin selbst bereits ein alter Sack, jedoch zähle ich mich Gott sei Dank nicht zu den Sturköppen. Leider kommt bei einem Teil der Menschheit der Altersstarrsinn statt der Gelassenheit. Die Dose wurde wiederholt gemuggelt. Ich muss einen neuen Ort suchen, was in der Gegend nicht ganz einfach sein wird.

01.08.2010
So, ich habe einen neuen, jedoch einigermaßen gewagten Ort gefunden. Die neue Idee machte einige Vorbereitungen notwendig. Ich hoffe, es hat sich gelohnt. Wir werden sehen...



    Traditionelle Caches    

TB-Ausspanne auf geocaching.com

TB-Ausspanne auf opencaching.de

TB-Ausspanne

Das sollte mein dritter Schatz werden. Ich baute schon geraume Zeit an einem Cache herum, der leicht zugänglich, groß genug und verkehrsgünstig liegen sollte. Der Einfall kam mir, als ich das TB-Hotel in der Nähe des Leipziger Zentralstadions besuchte.
Dort, wo ich den Behälter 'verstecken' wollte, hatte sich jedoch die Situation geändert und es ward nichts draus.

Der Behälter war nun fertig und stand bei mir zu Hause herum.
Nun begab es sich, dass eine meiner Enkelinnen Geburtstag hatte und die Feier auf dem Gelände der Firma Näther stattfinden sollte. Da kam mir natürlich die zündende Idee.
Einerseits ist dort ein idealer Ort und andererseits kann ich bei der Gelegenheit den zweiten Cache der Leipziger Handwerkergeschichten installieren.
Also nicht lange überlegt und bis zum Termin der Geburtstagsfeier den Entwurf fertiggestellt, damit ich ihn dem Chef der Firma vorstellen konnte.
Der Familienrat hat dann glücklicherweise zugestimmt und die Angelegenheit war geklärt.
Ich bin froh, dass dieses TB-Hotel gut besucht ist und meine Enkelinnen kümmern sich auf ganz rührende Weise um die Gäste.



         RätselCaches         

Jakob und der Zauberstab auf geocaching.com

Jakob und der Zauberstab auf opencaching.de

Jakob und der Zauberstab

Einen Schatz in Sachen meines ersten Hobbys zu verstecken, nein besser gesagt meiner Leidenschaft der Astronomie zu widmen, war für mich selbstverständlich.
Die Aufgabe sollte jedoch nicht zu schwierig werden. Ziel sollte sein, spielerisch an die Astronomie heranzuführen. Wie geht das besser, als wenn man die Suche nach dem Behälter mit einem kleinen Erlebnis verknüpft. Nun hat aber nicht jeder ein Fernrohr und hier geht es ja schließlich um Geocaching.

Also nach Gemeinsamkeiten suchen. Na klar, die Winkel sind es.

Jeder Geocacher besitzt ein GPS-Gerät und die Koordinaten sind Winkel auf dem Gradnetz der Erde. Himmelsobjekte werden anhand von Winkeln auf dem Gradnetz der Himmelskugel aufgesucht. Die Satelliten, die für das weltumspannende GPS-System verantwortlich sind, wären ohne Kenntnisse aus der Astronomie nicht an ihren Orten.

Ich erinnerte mich nun an meinen Mathematikunterricht. Unser Mathelehrer wollte seinen Schülern, also uns, nicht nur mit Zahlen und langweiligen Berechnungen auf den Wecker fallen.
Als wir damals die Winkelfunktionen am rechtwinkligen Dreieck behandelten, gingen wir auf den Schulhof und maßen mittels selbst gebauter Instrumente den Winkel über der Spitze eines Stabes hin zur Dachrinne der Schule. Mit diesen Ergebnissen errechneten wir später die Höhe des Schulgebäudes. Es hat irre Spaß gemacht und was man da gelernt hat, vergisst man das ganze Leben nicht mehr.

Nun zurück zum Cache.
Navigation mit dem GPS-System ist ein Kinderspiel! Mit einem Jakobsstab haben die Altvorderen wirklich die Winkel zwischen den Gestirnen am Himmel gemessen, sich zu orientieren war nicht so leicht wie heute.
Solch ein Teil ist nun auch noch leicht herzustellen, die Anleitung dazu und die Formel liefere ich mit. Nur das Ausrechnen der Abstände der Markierungen auf dem Stab sollte die Aufgabe der Suchenden bleiben.

Wer es jedoch bis hierher mit dem Lesen der Geschichte geschafft hat, soll dafür mit der fertigen Bauanleitung inklusive der Tabelle mit den Abständen belohnt werden. Es hatte schließlich nicht jeder einen so tollen Mathelehrer.
Bau-und Bedienungsanleitung Jakobsstab (PDF)
Zum Abschluss sei noch gesagt, dass ich in der Nähe des Caches manchmal mein Fernrohr aufbaue, aber was im Cachelisting steht, muss ich hier nicht nochmal schreiben.

Am 24.04.2010
Nachdem die Dose selbst in der Pampa, wie man so schön sagt, gemuggelt wurde, habe ich eine neue gebaut. Die wurde dann so deponiert, dass man etwas klettern muss. Die Hauptsache ist, dass sie nicht gleich wieder verschwindet. Man wird sehen ...


TB-Ausspanne Bonus auf geocaching.com

TB-Ausspanne Bonus auf opencaching.de

TB-Ausspanne Bonus

Die Geschichte ist relativ schnell erzählt.
Als ich den Cache TB-Ausspanne installiert habe, dachte ich mir, das ist ja doch ganz schön einfach. Die Cacher müssen ins Gewerbegebiet, was ja nun nicht so prickelnd ist. Außer natürlich die Ausspanne!

Ich hatte einmal mit Koordinaten und verschiedenen Zahlenspielereien herumprobiert. In einem Fall ergab sich nicht nur ein sinnvolles Ergebnis, sondern es handelte sich dabei auch noch um einen Ort, an dem man einen Cache verstecken könnte. Diese Spielerei fiel mir wieder ein und es entstand daraus der Bonus.

Also hier noch einmal für alle, die schon nachgefragt hatten: Zuerst war das Ei und dann die Henne. Oder war es doch anders herum?


Der Stern von Bethlehem auf geocaching.com

Der Stern von Bethlehem auf opencaching.de

Der Stern von Bethlehem

Die Idee zu diesem Cache hatte ich bereits im Sommer des Jahres 2008. Man trägt so eine Geschichte immer zumindest im Hinterkopf mit sich herum. Soll nicht schwer, aber einigermaßen anspruchsvoll sein.

Erste Idee
Ein virtueller Cache, gibt es zwar nicht mehr, aber die werden doch einmal eine Ausnahme machen.
Geht ungefähr so: Ein paar leichte Fragen nach dem Beitrag von Prof. Lesch beantworten und die Lösung an den letzten Cacher im sogenannten Staffelverfahren schicken.

Zusatzaufgaben und Logbedingungen
Nenne im Logeintrag den Cacher, der Dir die Freigabe erteilt hat. Fotografiere Dich vor einer Kirche Sachsens und lade das Bild hoch. Nenne den Namen der Kirche, den Ort, in dem sie steht und gib die Koordinaten an.
So könnte das klappen und alle Cacher von außerhalb Sachsens müssen sich in unser schönes Bundesland begeben und kurbeln unsere Wirtschaft an.
Zusammen mit einer Bettelmail nach dem Totensonntag Ende November eingereicht.
Ergebnis: Keine Chance, 'Virtuals' gibt es bei Groundspeak nicht mehr.

Was nun? Also umschreiben und zusammen mit einem Ort für eine Dose einreichen. Die Überlegung, den Cache in zwei Varianten, als 'Virtual' bei Opencaching und als Rätselcache bei Groundspeak einzureichen, hatte ich nur ganz kurz. Das gäbe ein heilloses Durcheinander, das tue ich mir nicht an.
Anfang Dezember, einen schönen Ort gefunden und einen Small versteckt. Zu hause alles überprüft und festgestellt, dass die Abstandsregel von 161 m nicht eingehalten worden wäre. Nun bin ich wieder losgestiefelt. Motorrad war schon winterfest gemacht. Auto seit langem wegen Diebstahls immer noch in der Werkstatt. Aber das wäre eine andere Geschichte ...

Also einen neuen Ort suchen, nicht in Panik versetzen lassen und nur keine Verlegenheitslösung herbeiführen! Der Cache soll einen würdigen Ort bekommen! Na prima, das geht. Zu hause wieder abgeklärt alles o.k. - und neu eingereicht.

Was soll ich sagen, der Reviewer schreibt zurück, dass innerhalb des Mindestabstandes ein Cache oder eine Station liegt. Offensichtlich eine Station, die mir noch nicht bekannt ist ...
Was solls, wieder die gleiche Prozedur, Dose zurückholen und neuen Ort suchen. Dieses Mal sollte es klappen, wenn auch nur ein Micro.

Ich verrate an dieser Stelle nicht zu viel, wenn ich sage, dass sich der Cache in Sommerfeld am Arnoldplatz befindet. Ich habe mir vorher noch im Internet die Seite des Gemeindeverbundes Engelsdorf Sommerfeld Hirschfeld angeschaut.
Man kann die Geschichte von Christoph Arnold auf dieser Seite lesen. Wahrscheinlich sollte es so sein. Christoph Arnold war sogenannter Bauernastronom. Ich bin zwar kein Bauer, empfinde jedoch zu diesem Herrn eine gewisse Seelenverwandtschaft.

So bin ich am Ende doch sehr zufrieden mit diesem Cache und ganz besonders, dass nun auch noch 'Die Engel vom Dorf' die Siebenten am Versteck waren.


Leben des Galilei auf geocaching.com

Leben des Galilei auf opencaching.de

Leben des Galilei

Dieser Cache ist einem großen Astronomen oder besser gesagt einem Universalgelehrten gewidmet, vor dessen Lebensleistung wir uns nur verneigen können.

Hier muss ich allerdings etwas vorsichtig sein, damit ich nicht zu viel verrate. Immerhin soll der Cache die Schwierigkeit 'Fünf Sterne' erhalten. Nicht einfach so. Ich habe mir die Regeln noch einmal zu Gemüte geführt. Sicher wird es den einen oder anderen angehenden Physikprofessor geben, der behauptet, der Cache verdiene keine fünf Sterne. Denen sei gesagt, dass GeoCaching für die breite Mehrheit da ist.

Es ist möglich, dass mehrere Anläufe genommen werden müssen. Außerdem ist sogenanntes 'Spezialwissen' erforderlich. Nun will ich hier aber nicht die Pferde scheu machen. Im Internet ist heutzutage alles zu recherchieren und Kenntnisse der höheren Mathematik sind nicht nötig.

Einen Koordinatenchecker will ich vorerst nicht einbauen, weil der nur gequält wird. Vielleicht hole ich das später nach. Das Listing enthält bereits einen Hint. Ich wollte ursprünglich einen Hinweis an einem bestimmten Ort deponieren. Da das nicht ohne Verletzung des Regelwerkes gegangen wäre, habe ich also diesen Hint geschrieben.

Innerhalb dieser Website ist ein weiterer Hinweis versteckt, der zum Ziel führen müsste.
Den solltet Ihr jedoch selbst finden.


vorher nachher Der Tafelgärtner auf geocaching.com

Der Tafelgärtner auf opencaching.de

Der Tafelgärtner

Das Projekt, welches das Thema dieses Caches ist, hat mich von Anfang an fasziniert.

Da ich die Ehre hatte, als so genannter Koordinator an diesem Projekt teilzunehmen, verband sich damit die Möglichkeit auch hinter die Kulissen zu schauen.

Eines der hervorstechenden Unterscheidungsmerkmale zu zahlreichen anderen Projekten ist die Tatsache, dass der aufgeschlossene und interessierte Teilnehmer einen tatsächlichen Sinn seiner Tätigkeit erkennen kann.

Es bleibt zu wünschen, dass alle verantwortlich Beteiligten dem Projekt eine lange Zukunft gewähren, ja möglichst garantieren.





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